Abgerundet: 3 neue Modelle von Ifor Williams

Von Doris Jessen, geschrieben am 10.12.2018

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Ifor_Williams_Web__3_von_17_.jpg60 Jahre lang blieb Ifor Williams seinem kantigen Auftritt treu und fand damit weltweit eine überzeugte Anhängerschaft und – die hohen Alu-Seitenwände betreffend – zahlreiche Nachahmer auch bei den deutschen Premiumherstellern. Bei den beiden neuen Flaggschiffen HBX 506 und 511 wagten sich die Designer an runde, weichere und fließende Linien. Mit dem Modell HBE kommt ein preisgünstiges Einsteigermodell nach deutschem Vorbild auf den Markt. Neu bei allen Modellen: Seitenwände aus Aluprofilen. Gleich geblieben ist das bewährte Blattfederfahrwerk, das in unseren Tests mit hervorragendem Fahrverhalten überzeugte.

Die gute Nachricht für alle Traditionalisten: Die beliebte HB-Serie bestehend aus HB 403, 506 und 511 wird es nach Aussage von Ifor Williams auch weiterhin geben. Aber, so viele Freunde das robust anmutende Design auch haben mag, vielen Pferdesportlern war und ist es zu eckig, vielleicht sogar zu simpel und in jedem Fall zu wenig elegant.

Neue Flaggschiffe: HBX403, 506 und 511


Also haben sich die Ifor Williams Designer zum 60jährigen Firmenjubiläum mächtig ins Zeug gelegt und mit der HBX-Serie eine ganz neue Linie entworfen, die uns bei Mit-Pferden-reisen.de sofort positiv ins Auge fiel. In Grundzügen ist der Ifor Williams Charakter erhalten geblieben: Dazu gehört der breite Vorderausstieg, durch Pferd und Mensch bequem parallel marschieren können und die um einen Mittelpfosten schwenkbare Trennwand. Das Heck wird wie gewohnt mit einer zweiflügeligen Klappe geschlossen und das Fahrwerk bleibt Blatt-gefedert.

Die neue, deutlich elegantere Note erhalten die HBX-Modelle allerdings durch den breiteren, leicht gerundeten, dadurch aerodynamischen Bug und die seitlichen schwarz getönten großen Klappfenster, deren Linie durch ebenfalls schwarze Designelemente bis zum Heck fortgesetzt wird. Die Fenster sind – im Stand – komplett nach hinten zu öffnen, wodurch eine sehr helle und luftige Atmosphäre entsteht. Ideal für klaustrophobische und daher verladeunwillige Pferde oder für längere Pausen auf einem Turnier. Die Heckrampe ist nun einteilig und kann als Tür zur Seite geklappt werden.

Der Aufbau besteht nun ebenso wie der Boden aus Aluprofilen. Neu ist die anstatt des Vorderausstiegs erhältliche große Sattelkammer.

Zelt für die Turniernacht

Ifor_Williams_Web__11_von_17_.jpgEine super-clevere Idee ist die Möglichkeit, ein Vorzelt am Anhänger über eine serienmäßige Markisenschiene zu befestigen. Die „HBX Awning“ verläuft über die gesamte Fahrzeuglänge und ist etwa zwei Meter tief. Der Clou: Anstatt eines festen Gestänges wird das Vorzelt durch aufblasbare feste Schläuche stabilisiert, nach Gebrauch wird die Luft einfach abgelassen und das gesamte Zelt in einer tragbaren Tasche verstaut.

Leichtgewicht: HBE – Aluanhänger ohne Frontrampe

Ifor_Williams_Web__16_von_17_.jpgMit völlig neuem Look aus der britischen Anhängerschmiede überrascht die HBE-Serie. Dieses Modell entspricht dem klassischen Zweipferdeanhänger deutscher Bauart und ist als Aluminium-Polyesteranhänger ohne Frontausstieg eine willkommene und viel gefragte Ergänzung der HB-Anhängerfamilie. Die Seiten, Boden, und Heckrampe der HBE-Modelle bestehen vollständig aus Aluminiumplanken, das Dach aus silberfarbenem Polyester.

Besonders interessant für alle, deren Zugfahrzeuge keine hohe Anhängelast haben: Durch die leichte Konstruktion wiegt der Anhänger 775 kg und bietet damit eine Zuladung von immerhin 1.225 kg.




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